MetallPensionsfonds
Im Rahmen der Rentenreform wurde ein neuer Durchführungsweg in der betrieblichen Altersversorgung eingeführt: der Pensionsfonds. In Europa und Amerika sind Pensionsfonds schon länger erfolgreich etabliert. Seit 2002 gibt es diese Möglichkeit zur Altersvorsorge nun auch in Deutschland.
Das Besondere am Pensionsfonds ist ein modernes Wertsicherungskonzept, das einen hohen Aktienanteil mit einer garantierten Mindestleistung verbindet. Die Renditechancen werden also gekoppelt mit hoher Sicherheit. Die Kunden werden jährlich über den erreichten Stand Ihrer Versorgung informiert. Das Bezugsrecht für die Leistungen liegt beim Arbeitnehmer bzw. bei seinen Hinterbliebenen.
Der MetallPensionsfonds unterscheidet sich von der Pensionskasse durch eine weitgehend freie Anlagemöglichkeit. Der MetallPensionsfonds bietet ein Lebenszyklus-Modell, wonach für unter 55-Jährige eine maximale Rendite unter Beachtung der Erfordernisse zur Sicherung der Mindestleistung angestrebt wird. Der Aktienanteil kann hier deutlich über 50 % liegen. Die Anlagestrategie zielt darauf ab, überwiegend in nationale und internationale Aktien zu investieren sowie in risikoreichere und -ärmere verzinsliche Wertpapiere, darunter auch in ein Sicherungsprodukt mit garantierter Verzinsung. Bei der Auswahl der Aktien werden ethische Belange, soziale erantwortung und ökologische Nachhaltigkeit berücksichtigt. Zum anderen wird in einen Rentenspezialfonds investiert. Mit Ende des 55. Lebensjahres erfolgt eine Umschichtung in eine risikoärmere, renditeorientierte Anlagestrategie, die maximal 50 % in Aktien investieren kann. Ab 58 greift für alle Versorgungsanwärter das obligatorische Ablaufmanagement: Das angesparte Kapital wird schrittweise in risikoarme Anlagen umgeschichtet, um erreichte Anwartschaften zu sichern.

Die häufigsten Fragen zum MetallPensionsfonds
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