MetallRente FAQ - Häufig gestellte Fragen und Antworten

In unserem MetallRente FAQ Bereich haben wir die Antworten auf häufig gestellte Fragen zu unseren Vorsorgeangeboten für dich zusammengefasst. Ist deine Frage nicht dabei? Dann nimm Kontakt zu uns auf und nutze unser Kontaktformular. Gerne helfen wir dir weiter.

Bei MetallRente sind auf der Basis eines einmal vereinbarten laufenden Beitrages jährlich zusätzliche, variable Beitragszahlungen unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Außerdem kann bei Vertragsabschluss eine Beitragsdynamik vereinbart werden. Auch eine Reduzierung des laufenden Beitrags ist jederzeit möglich, allerdings verringert sich dann ggf. die  spätere  Betriebsrente.

MetallRente bietet dir bei Entgeltkürzungen wegen Kurzarbeit für diesen Zeitraum die Möglichkeit, deine Beiträge vorübergehend für einen zusammenhängenden Zeitraum von längstens drei Jahren (36 Monaten) ganz oder teilweise zu stunden, d.h. zu reduzieren. Wenn die Kurzarbeit in deinem Betrieb beendet wurde, solltest du auch deine*n MetallRente Berater*in bzw. unsere Verwaltung darüber informieren und die reguläre Beitragszahlung  wieder aufnehmen, um deine Vorsorge und ggf. darüber hinausgehenden Versicherungsschutz aufrecht zu erhalten.

Der MetallRente Gruppenvertrag deines Arbeitgebers muss seit mindestens sechs Monaten bestehen. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 31. Dezember 2021, d.h. bis zu diesem Tag kannst du einen Antrag an unsere Verwaltung bzw. an deinen*n Berater*in senden. Wenn du deine Beiträge länger als sechs Monate lang ganz oder teilweise stunden möchtest, musst du einen Nachweis über die Kurzarbeit einreichen, z.B. deine Gehaltsabrechnung. Bei einer Stundung bis zu sechs Monaten, musst du keinen Nachweis einreichen. Wenn die Kurzarbeit in deinem Betrieb beendet wurde, solltes du auch deine*n MetallRente Berater*in bzw. unsere Verwaltung darüber informieren und die reguläre Beitragszahlung wieder aufnehmen, um deine Vorsorge und ggf. darüber hinausgehenden Versicherungsschutz aufrechtzuerhalten.

Die Betriebsrentenanwartschaft bleibt während der Kurzarbeitsphase zunächst in voller Höhe bestehen und reduziert sich nach der Kurzarbeitsphase nur dann, soweit ganz oder teilweise gestundete, also reduzierte, Beiträge nicht nachgezahlt werden.

Die Leistungen werden erbracht. Die Höhe der Versicherungsleistung für deine Hinterbliebenen vermindert sich ggf. entsprechend um die ganz oder teilweise nicht bezahlten Beiträge.

Ohne Nachweis kannst du deine Beiträge aktuell im Rahmen unserer Kulanzregelungen bis zu sechs Monate lang stunden. Du kannst die Beitragszahlung bei Kurzarbeit über einen zusammenhängenden Zeitraum von längstens drei Jahren (36 Monaten) unterbrechen (mit Nachweis, z. B. Gehaltsabrechnung). Das heißt, du kannst diese Regelungen im Laufe Ihrer Ansparphase auch mehrmals in Anspruch nehmen, sofern sie gelten und Bedarf dazu besteht. Du kannst deine Beiträge während der Vertragslaufzeit mehrmals – insgesamt aber längstens sechs Jahre (72 Monate) – ganz oder teilweise stunden, wenn du z.B. mehrmals von Kurzarbeit betroffen sind. Wenn die Kurzarbeit in deinem Betrieb beendet wurde, solltest du auch deine*n MetallRente Berater*in bzw. unsere Verwaltung darüber informieren und die reguläre Beitragszahlung wieder aufnehmen, um deine Vorsorge und ggf. darüber hinausgehenden Versicherungsschutz aufrecht zu erhalten.

Bei mehrmaliger Kurzarbeit kannst du die Beiträge erneut ganz oder teilweise stunden, also reduzieren – während der gesamten Vertragslaufzeit deines Altersvorsorgevertrags für höchstens sechs Jahre (72 Monate) insgesamt. Zusammenhängend kannst du deine Beiträge jeweils längstens für bis zu drei Jahre (36 Monate) am Stück ganz oder teilweise stunden, d.h. reduzieren.
Wenn du eine Stundung aufgrund von Kurzarbeit beantragt hattest und die Kurzarbeit weiter besteht bzw. verlängert wurde, kann auch die Stundung verlängert werden. In diesem Fall meldest du dich einfach bei deinem/r MetallRente Berater/in oder unserer Verwaltung und informierst darüber, dass du deine Beiträge noch länger ganz oder teilweise stunden lassen möchtest. Über die Kurzarbeit muss dann ein Nachweis eingereicht werden, z.B. deine Gehaltsabrechnung. Wichtig ist, dass die maximale Stundungsdauer gemäß der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (maximal sechs Jahre über die gesamte Vertragslaufzeit bzw. drei Jahre zusammenhängend) noch nicht überschritten wurde.

Das Kurzarbeitergeld selbst kann nicht zugunsten betrieblicher Altersversorgung umgewandelt werden und damit können daraus auch keine Beiträge abgeführt werden.
Wenn du außer dem Kurzarbeitergeld kein weiteres Entgelt erhältst, muss dein Arbeitgeber keine Beiträge an MetallRente abführen.

Nach dem Ablauf der Kurzarbeit gilt wieder die ursprüngliche Entgeltumwandlungsvereinbarung und du nimmst die Beitragszahlungen entsprechend der ursprünglichen Entgeltumwandlungsvereinbarung wieder auf. Um die ursprünglichen Leistungshöhen aufrecht zu erhalten, erhältst du dann außerdem die Möglichkeit, die ganz oder teilweise gestundeten, also reduzierten Beiträge, nachzuzahlen.

Damit sich deine spätere Betriebsrente durch die wegen Kurzarbeit fehlenden Beiträge nicht reduziert, kannst du die nicht gezahlten Beiträge durch eine zusätzliche oder laufend höhere Entgeltumwandlung nachzahlen. Die Einzelheiten der Nachzahlung werden in einer Zusatzvereinbarung zu deiner Entgeltumwandlungsvereinbarung zwischen dir und deinem  Arbeitgeber geregelt. Die im Rahmen des § 3 Nr. 63 EStG jeweils im Kalenderjahr maßgeblichen steuerlichen (bis zu 8% BBG West) und sozialversicherungsrechtlichen (bis zu 4% BBG West) maximal zulässigen Höchstbeträge zur Umwandlung von Entgelt zugunsten der betrieblichen Altersversorgung sind hierbei zu beachten.

Nein, die Beitragsfreistellung wegen Kurzarbeit ist bei MetallRente nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Auszubildende sind über das Berufsbildungsgesetz (BBiG) besonders vor Kurzarbeit geschützt. Sind sie dennoch von Kurzarbeit betroffen, können auch Auszubildende unsere Regelungen zur Überbrückung von Kurzarbeit nutzen. Das gilt sowohl für Betriebsrentenverträge als auch für Verträge zur privaten Arbeitskraftabsicherung.

Für die Laufzeit des Tarifvertrages "Zukunft in Arbeit" in der Metall- und Elektroindustrie führen gemäß § 7 Zeiten mit Bezug von Kurzarbeitergeld nicht zur Kürzung der altersvorsorgewirksamen Leistungen (AVWL) nach § 2 Nr. 4 TV AVWL. Dies gilt auch bei "Kurzarbeit 0" (KUG 0). Du bekommst die tarifvertraglich geregelten bisherigen AVWL also in vollem Umfang oder anteilig je nach Ihrem bisherigen Arbeitszeitvolumen weiter (z.B. bei Teilzeitbeschäftigten).
Im Tarifgebiet Baden-Württemberg gelten davon abweichende tarifvertragliche Regelungen. Grundsätzlich bekommen dort Beschäftigte ihre AVWL ebenso weitergezahlt, soweit das Kurzarbeitergeld und Aufstockungsbeträge des Arbeitgebers zu einem Netto von mehr als 80% des eigentlichen Netto-Sollentgelts führen. Wenn dies nicht der Fall ist, werden die AVWL anteilig gezahlt, z.B. nur in voller Höhe für die Monate, in denen auch das Entgelt über 80% lag.

Du kannst deinen Eigenbeitrag auf ein Minimum von 5,00 Euro im Monat reduzieren – deine spätere Rente verringert sich entsprechend. Eine Beitragsreduktion kann dazu führen, dass du nicht die vollen Zulagen erhälst.

Ja, mit unserem Baustein Überbrückungsschutz (protect) kannst du bei Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Eltern­ und Erziehungszeit, bei Weiterbildung in Vollzeit oder einem Sabbatical den Beitrag bis zu 36 Monate auf einen Minimalbeitrag von fünf Euro reduzieren. Der Versicherungsschutz bleibt in Höhe von 70 Prozent der zuletzt versicherten BU-Rente bestehen. Voraussetzung: eine vereinbarte Mindestleistungsdauer bis Alter 65 Jahre.

Wenn du im Rahmen deines Betriebsrentenvertrages Berufsunfähigkeit / den Verlust von Grundfähigkeiten abgesichert hast, bekommst du die Leistungen, sollte der Ernstfall eintreten. Ihre Höhe vermindert sich ggf. entsprechend um die ganz oder teilweise nicht bezahlten Beiträge.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bieten wir aktuell die Kulanzregelung an. Du kannst formlos und unabhängig von der Höhe des Deckungskapitals eine vollständige oder teilweise, zinslose Stundung deiner Beiträge von bis zu sechs Monaten beantragen  - natürlich sind auch kürzere Zeiträume möglich. Die gestundeten Beiträge müssen bei Ablauf des Stundungszeitraums nachgezahlt werden, um die volle Leistungshöhe deiner Versicherung, also deiner Berufsunfähigkeitsrente, zu erhalten. Diese Kulanzregelung ist zunächst bis zum 30.06.2021 gültig, d.h. bis zu diesem Tag kannst du einen formlosen Antrag an unsere Verwaltung bzw. an deine*n Berater*in senden.

Alternativ kannst du  „protect“ nutzen, wenn dieser Baustein Bestandteil deiner Metall.Berufsunfähigkeitsversicherung ist. Damit kannst du deinen vereinbarten Monatsbeitrag für einen Zeitraum von garantiert 6 bis maximal 36 Monaten –abhängig von der Höhe des Deckungskapitals deines Vertrags– auf 5,00 Euro monatlich reduzieren. Während der Beitragsreduzierung besteht dein Versicherungsschutz in Höhe von 70% deiner vereinbarten BU-Rente fort. Den Baustein „protect“ kannst du derzeit auch anlassunabhängig mit Verweis auf die Corona-Sondersituation beantragen. Auch diese Kulanzregelung gilt zunächst bis zum 30.06.2021.

Du kannst zurzeit formlos eine Stundung von bis zu sechs Monaten beantragen. Die gestundeten Beiträge werden bei Ablauf der Stundung nachgezahlt. Es gibt außerdem die Möglichkeit einer Beitragsfreistellung für sechs Monate. Danach wird ein höherer Beitrag gezahlt bei gleicher Leistung wie ursprünglich vereinbart. Mit "protect" ist eine Beitragsreduzierung möglich. Zahlst du nach der Kurzarbeits-Phase nur den ursprünglichen Beitrag weiter, reduziert sich dein Versicherungsschutz. Zahlst du mehr Beitrag, kannst du den vertraglich vereinbarten Versicherungsschutz wieder erreichen oder erhöhen.

Wenn du im Rahmen deines Betriebsrentenvertrages Berufsunfähigkeit / den Verlust von Grundfähigkeiten abgesichert hast, bekommst du die Leistungen, sollte der Ernstfall eintreten. Ihre Höhe vermindert sich ggf. entsprechend um die ganz oder teilweise nicht bezahlten Beiträge.

Ja, wenn du dich für den MetallGundfähigkeitsschutz entschieden hast, kannst du deine Beiträge garantiert bis zu sechs Monate lang zusammenhängend stunden lassen. In diesem Zeitraum behältst du deinen Versicherungsschutz. Der Baustein „protect“ steht für unseren Grundfähigkeitsschutz allerdings nicht zur Verfügung.

Ja, mit unserem Baustein Überbrückungsschutz (protect) kannst du bei Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Eltern­ und Erziehungszeit, bei Weiterbildung in Vollzeit oder einem Sabbatical den Beitrag bis zu 36 Monate auf einen Minimalbeitrag von fünf Euro reduzieren. Der Versicherungsschutz bleibt in Höhe von 70 Prozent der zuletzt versicherten BU-Rente bestehen. Voraussetzung: eine vereinbarte Mindestleistungsdauer bis Alter 65 Jahre.

Ja, wir bieten dir Möglichkeiten zur Überbrückung von Kurzarbeit-Phasen. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise stellen wir zusätzliche Kulanz-Regelungen zur Verfügung. Ist "protect" Bestandteil deines Vertrages, kannst du deinen Beitrag auch bis zu 36 Monaten reduzieren.

Du kannst zurzeit formlos eine Stundung von bis zu sechs Monaten beantragen. Die gestundeten Beiträge werden bei Ablauf der Stundung nachgezahlt. Es gibt außerdem die Möglichkeit einer Beitragsfreistellung für sechs Monate. Danach wird ein höherer Beitrag gezahlt bei gleicher Leistung wie ursprünglich vereinbart. Mit "protect" ist eine Beitragsreduzierung möglich. Zahlst du nach der Kurzarbeits-Phase nur den ursprünglichen Beitrag weiter, reduziert sich dein Versicherungsschutz. Zahlst du mehr Beitrag, kannst du den ursprünglich vereinbarten Versicherungsschutz wieder erreichen.

Ja, wir bieten dir auch für die private Pflegeversicherung Möglichkeiten zur Überbrückung von Kurzarbeit-Phasen. Du kannst deine Beiträge bis zu sechs Monate lang zusammenhängend stunden lassen. In diesem Zeitraum behältst du deinen Versicherungsschutz. „protect“ steht für unsere Pflegeversicherung nicht zur Verfügung.

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