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Versorgungswerk MetallRente wächst deutlich gegen den Vorsorge-Trend


Über 53.000 neue Altersvorsorgeverträge = 22 Prozent mehr Wachstum als 2015
15.000 Abschlüsse zur privaten Arbeitskraftabsicherung
4.000 neue Kundenunternehmen
680.000 Vorsorgeverträge im Gesamtbestand der Versorgungswerks Berlin

Berlin. 2016 verzeichnete das Versorgungswerk MetallRente mit über 53.000 Neuverträgen kapitalgedeckter Altersvorsorge und 4.000 neu gewonnenen Unternehmen das höchste Wachstum der letzten fünf Jahre. 96 Prozent der Beschäftigten wählten die betriebliche Altersversorgung per Bruttoentgeltumwandlung und knapp 4 Prozent Riester-Angebote. 65 Mio. Euro Neubeiträge wurden eingenommen. Über 36.000 mehrheitlich kleine und mittlere Unternehmen haben sich inzwischen für die Vorsorgeangebote von MetallRente entschieden. Die niedrigen Zinsen haben die positive Entwicklung nicht gebremst. „In einer Phase faktischer Stagnation wachsen wir gegen den Trend – ein klares Vertrauenssignal zugunsten tarifvertraglicher Lösungen“, so das Fazit von MetallRente-Gesch.ftsführer Heribert Karch.

Die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland ist laut Alterssicherungsbericht seit dem Spitzenjahr 2012 von 59 auf 57 Prozent im Jahr 2015 zurückgegangen. In absoluten Zahlen gab es zwar einen Anstieg, aber das Wachstum in der Beschäftigung läuft dem in der bAV davon. MetallRente hat in dieser Zeit deutlich zugelegt. „Unser Anteil an den Neuzusagen in der betrieblichen Altersversorgung wächst Jahr um Jahr“, so Karch.

„Das geplante Betriebsrentenstärkungsgesetz hat insoweit einen guten Ansatz. Anreize für sozialpartnerschaftliche Lösungen können helfen, ein solides Rentensystem mit dualem Kern aus Staat und Betrieb aufzubauen“, ist Karch überzeugt. Dies seien heute weltweit die stabilsten Rentensysteme mit den besten Versorgungsgraden. Bereits heute zeige sich, dass Leistungen wie aus dem Tarifvertrag für altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) in der Metall- und Elektroindustrie gerade für junge Menschen den Einstieg in die bAV darstellen.

Niedrige Zinsen - betriebliche Altersversorgung bleibt attraktiv

Der Gesetzgeber hat den Garantiezins ab 01.01.2017 von 1,25 auf 0,9 Prozent gesenkt. Dies gilt auch für ab 2017 abgeschlossene Garantieprodukte von MetallRente. Entscheidend aus Sicht der Kunden ist jedoch die nicht garantierte höhere Gesamtverzinsung. So erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Garantie-Variante der MetallDirektversicherung 2017 eine Gesamtverzinsung von 3,35 Prozent. Wer sich für die Anlagevariante PROFIL entscheidet, bekommt sogar 3,65 Prozent. „Niedrige Zinsen sind immer ein Problem für Sparer, aber bei unseren Kostenvorteilen bleibt die Betriebsrente weiterhin attraktiver als traditionelles Sparen“, stellt Heribert Karch fest.

Pensionsfonds zeigt Potenzial für die Zukunft der Vorsorge

Der MetallPensionsfonds hat für Sparer bis 55 Jahren seit Auflage 2002 eine jährliche Wertentwicklung von 5,9 Prozent und in den letzten fünf Jahren von 8,7 Prozent erzielt. Karch ist überzeugt, dass in solchen Angeboten viel Potential für die Zukunft liegt: „Schon mit geringen monatlichen Beiträgen können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an der Wertentwicklung der Kapitalmärkte teilnehmen und langfristig davon profitieren."

Mehr Beschäftigte nutzen Angebote zur Arbeitskraftabsicherung

Zum Ausgleich von Leistungseinbußen in der Arbeitskraftabsicherung bietet MetallRente Berufsunfähigkeits- und Erwerbsminderungsrenten als Zusatzbausteine im Rahmen der bAV und als private Vorsorge an. Über 15.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben 2016 eine private MetallRente Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Insgesamt haben sich bisher 62.000 Beschäftigte für die zusätzliche private Absicherung ihrer Arbeitskraft mit einem MetallRente-Vertrag entschieden. Das Durchschnittsalter bei Vertragsabschluss beträgt 27 Jahre. Über die Hälfte der Beschäftigten entscheidet sich dabei heute bereits für zusätzliche Pflegebausteine. „Das Versorgungswerk wird deshalb sein Angebot 2017 bedarfsgerecht noch um eine private Pflegerente ergänzen“, kündigt der MetallRente-Geschüftsführer an.

Produktportfolio bleibt stabil

MetallRente wird wie bisher auch 2017 für die zusätzliche Altersvorsorge die Anlagevarianten GARANTIE, PROFIL und CHANCE sowie den Pensionsfonds anbieten. „Angesichts dauerhaft niedriger Zinsen erwartet MetallRente zukünftig eine steigende Nachfrage vor allem nach PROFIL, den CHANCE-Produkten und unserem Pensionsfonds“, so die Einschätzung von Heribert Karch, „d.h. nach modernen Vorsorgekonzepten mit höherer Chance-Orientierung in der Kapitalanlage bei gleichzeitig garantiertem Kapitalerhalt zum Rentenbeginn, einer garantierten Mindestrente und der Aussicht auf attraktive Gesamtleistungen“. Fondsprodukte seien für junge Menschen mit entsprechend langem Anlagehorizont die richtige Alternative zu Altersvorsorgeprodukten mit konservativer Kapitalanlage.

MetallRente wurde 2001 als gemeinsame Einrichtung der beiden großen Sozialpartner Gesamtmetall und IG Metall gegründet. Das Versorgungswerk stellt Angebote für die betriebliche und private zusätzliche Altersvorsorge sowie die Absicherung von Berufs-, Erwerbsunfähigkeit und Hinterbliebenen bereit. Dem Versorgungswerk der Metall- und Elektroindustrie haben sich auch die Stahlindustrie und die Branchen Textil und Bekleidung sowie Holz und Kunststoff angeschlossen.

Kontakt:
MetallRente GmbH
Bettina Theek, Presse / Öffentlichkeitsarbeit, Rotherstraße 7, 10245 Berlin, Tel.: 030 / 20 65 85 81,
E-Mail: bettina.theek@metallrente.de
https://www.metallrente.de