IG Metall und die Arbeitgeberverbände Gesamttextil und Bundesvereinigung Bekleidungsindustrie haben sich auf der Basis des Tarifvertrages in der Metall- und Elektroindustrie auf eine betriebliche Altersvorsorge geeinigt. Ab 1. Januar nächsten Jahres haben auch die rund 170 000 Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie die Möglichkeit, sich dem Versorgungswerk der Metall-Rente anzuschließen.
Die Allianz AG wird als Betreiber die von IG Metall und Arbeitgeberverband Gesamtmetall gegründete MetallRente organisieren. Darauf haben sich die gleichberechtigten Gesellschafter der MetallRente, IG Metall und Gesamtmetall, geeinigt.
Neuer Durchführungsweg stößt auf reges Interesse / Auch MetallRente setzt auf Pensionsfonds / Dynamisches Wertsicherungskonzept des Allianz Dresdner Pensionsfonds ermöglicht höhere Renditen.
Die britische Fachzeitschrift Investment and Pensions Europe (IPE) vergibt alljährlich einen Award für den besten europäischen Pensionsfonds. In diesem Jahr wurde MetallRente mit dem MetallPensionsfonds neben Nestle von der Jury als bester deutscher Kandidat in der Kategorie "Fund Structure & Administration" für die Teilnahme an der Endentscheidung ausgewählt.
Nachdem MetallRente bereits vor einem Jahr von der britischen Zeitschrift Investment & Pensions Europe in der Kategorie "Fondsstruktur und Verwaltung" als bestes deutsches Angebot ausgezeichnet wurde, erhielt MetallRente mit dem MetallPensionsfonds dieses Jahr eine Auszeichnung auf noch höherer Ebene und wurde zum besten Industriebranchen-Pensionsfonds in Europa gekürt.
Heribert Karch, Geschäftsführer des Versorgungswerks MetallRente, bewertete den nun vorliegenden Entwurf des Betriebsrentenstärkungsgesetzes als Schritt in die richtige Richtung.
2016 verzeichnete das Versorgungswerk MetallRente mit über 53.000 Neuverträgen kapitalgedeckter Altersvorsorge und 4.000 neu gewonnenen Unternehmen das höchste Wachstum der letzten fünf Jahre. 96 Prozent der Beschäftigten wählten die betriebliche Altersversorgung per Bruttoentgeltumwandlung und knapp 4 Prozent Riester-Angebote. 65 Mio. Euro Neubeiträge wurden eingenommen.